Andreas Spuler   
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Systemische Strukturaufstellungen,
Familien- und Organisationsaufstellungen

Den 2-jährigen Lehrgang „Prozessorientiertes Systeme Stellen“ bei planoalto Schweiz www.planoalto.ch in Verbindung mit Apsys Österreich www.apsys.org habe ich 2004 abgeschlossen. Die Ausbildungsleiterinnen waren Dr. Guni-Leila Baxa, Christine Essen und Astrid Habiba Kreszmeier. Ich lerne hier Systemische Strukturaufstellungen, Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen und Heilaufstellungen anzuleiten.

1997 habe ich die Aufstellungen im Rahmen des Diplomlehrganges „Kreativ-rituelle Prozessgestaltung“ kennengelernt und wurde durch die klaren Empfindungen in einer Rolle und die guten Lösungsbilder am Ende der Aufstellungen tief berührt. Da kann ich z. B. in einer Rolle plötzlich klar wahrnehmbar Liebe empfinden für eine Frau die auch in einer Rolle steht, die ich aber nicht kenne. Oder ich spüre Kälte und Ablehnung, ohne dass ich ausgesprochene Hinweise darauf erhalten hätte.

Seit diesen Erlebnissen bin ich in vielen Aufstellungen als Stellvertreter / Repräsentant gestanden. Die Praxis des Anleitens übe ich seit dem Jahr 2000 in verschiedenen Übungs- und Lerngruppen unter fachkundiger Supervision aus. Eigene Angebote siehe Titel „aktuell“.

Wenn Sie ein aktuelles Anliegen haben, welches Sie mit Unterstützung einer Aufstellung besser verstehen und einen Schritt Richtung Lösung oder Heilung tun möchten, so setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Wir werden herausfinden, was Ihnen dienen könnte. Je nach Situation kann ich Ihnen eine Aufstellung in einem eigenen Angebot oder bei mir bekannten Aufstellern/Aufstellerinnen in der Schweiz empfehlen oder organisieren.

Die methodisch-theoretischen Hintergründe orientieren sich bei den erwähnten Aufstellungsarten hauptsächlich an Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd und Dipl. Psych. Insa Sparrer -> www.syst-strukturaufstellungen.de
sowie Gunthard Weber. -> www.wieslocher-institut.com

Ich zitiere einige ausgewählte Auszüge aus
www.syst-strukturaufstellungen.de:

Die Hauptwurzeln sind:

a) Die Rekonstruktions- und Skulpturarbeit von Virginia Satir, deren Haltung und Menschenbild für die Strukturaufstellungsarbeit entscheidend ist,

(b) die Ericksonsche Hypnotherapie, die prägend für den Sprachgebrauch bei Strukturaufstellungen ist,

(c) Familienaufstellungsarbeit, deren Wurzeln u.a. bei Thea Schönfelder, Ruth McClendon und Les Kadis gewürdigt werden, ebenso wie der Ursprung der Idee der transgenerationalen Solidarität, des Ausgleichs von Geben und Nehmen und der ökonomischen Umdeutung des Schuldbegriffs (mit Wurzeln bei Martin Buber) bei Ivan Boszormenyi-Nagy, die dann Eingang fanden und umgestaltet wurden im Familienstellen von Bert Hellinger und den klassischen Organisationsaufstellungen, die wir vor allem auf Gunthard Weber zurückführen.

(d) die lösungsfokussierte Methodik und Haltung der Schule von Milwaukee, die auf den Ideen von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg beruht.

Aufstellungsverfahren sind Ihnen vielleicht durch die Familienaufstellungen
bekannt, die durch die Arbeit Bert Hellingers sehr publik wurden, dessen Arbeitsweise aber im Moment sehr kontrovers diskutiert wird.
Was zeichnet Systemische Strukturaufstellungen (SySt) aus?
SySt betonen das Anliegen der KlientInnen als absolut zentral für den Aufstellungsprozess und legen größten Wert auf eine klare Kontraktarbeit,

SySt versteht sich als systemisch-konstruktivistisches Verfahren, das heisst die Ergebnisse der Arbeit entstehen in Kooperation mit den KlientInnen, die an jeder Stelle des Prozesses die Möglichkeit haben, eigene Deutungen und Alternativen, Ideen, Umformulierungen und Fragen einzubringen und auf diese Möglichkeit auch immer wieder hingewiesen werden.

die Rolle der Leitung einer SySt versteht sich als "Gastgeberschaft" - d.h. wir leisten eine prozessbegleitende Arbeit, die explizit absieht von vorgefassten (ideologisch geprägten) Einsichten in "Ordnungen" und "Gesetzmäßigkeiten", die die teilweise stark deutende Arbeit Hellingers auszeichnen, sondern das Feedback des Klienten/ Auftraggebers wird als konstitutiver Aspekt der Arbeit einbezogen.

SySt sind unterschiedsbasiert und betonen den möglichst weitgehenden Verzicht
auf Deutungen von Seiten der GastgeberInnen. Durch Betonung von Fragen nach Unterschieden werden auch von den RepräsentantInnen geäußerte Deutungen, Bilder und Meinungen sanft vernachlässigt.

Strukturaufstellungen erlauben verdeckte und teaminterne Arbeit, während klassische Familien- wie Organisations-aufstellungen im allgemeinen externe Repräsentanten erfordern und nur mit explizit deklarierten Teilen arbeiten.
SySt als lösungsorientiertes Verfahren zielen stets darauf ab, den Prozess interaktiv auftragsorientiert zu einem Lösungsangebot zu führen - und damit dem System des Klienten ein Angebot für eine veränderte Haltung, Überzeugung, Denkrichtung zu machen (Reframing), d.h. Aufstellungen abzubrechen wird vermieden.
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